Solare Prozesswärme senkte Energiekosten in der Schweinemast

Wegen der ständig steigenden Energiepreise ist die Stallheizung mittlerweile zu einem beachtlichen Posten in der Gesamtkalkulation bei der Aufzucht von Ferkeln geworden. Mit der Solarthermie werden Energiekosten gesenkt und die Umwelt geschont


Insgesamt fielen allein für die Heizung jedes Jahr Kosten in Höhe von 24.000 Euro für Strom an. „Deswegen haben wir uns 2013 nach Möglichkeiten umgeschaut, wie wir nicht nur die Kosten für die Stallheizung senken, sondern auch die ganzen Abläufe umweltfreundlicher gestalten könnten“, beschreibt Wilhelm Kleemann den Beginn seines Unterfangens sich vom Strompreis unabhängiger zu machen. Er liebäugelte auch schon mit dem Thema Solarenergie, da das Dach der Stallungen eine optimale Südausrichtung hat und mit einer Dachneigung von 45 Grad geradezu ideal ist für die Installation einer Solarthermieanlage, also einer Anlage, die mit Sonnenenergie warmes Wasser zur Heizungsunterstützung oder zur Warmwasserbereitung erzeugt. Zudem wird die Nutzung der Solarenergie zur Erzeugung von Prozesswärme mit bis zu 50 Prozent der Nettoinvestitionskosten staatlich gefördert. Von Prozesswärme spricht man, wenn Wärme zur Erbringung einer Dienstleistung oder zur Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten benötigt wird. Letzteres trifft natürlich für eine Stallheizung zu. Vollständiger Artikel hier als pdf.

Installierte Komponenten

Kollektorfeld 24 x CS 500 (61,5 m²)
Speicher 1 x PS 3500 + 1 x PS 1000
Nichtsolarer Wärmeerzeuger Hackgutkessel
Energiebedarf (WW – Heizung – Gesamt) 9.486 – 110.000 – 119.486 kWh/Jahr
Solare Deckung (WW – Heizung – Gesamt) 18,6 – 27,8 – 27,1 %
Solarertrag (WW – Heizung – Gesamt) 1.762 – 30.628 – 323.390 kWh/Jahr
Anlagenwirkungsgrad 47,7 %
Spez. Kollektor-Jahresertrag 525 kWh/m²
CO2-Einsparung 11.190 kg/Jahr

 

 

 

 

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