Sektorkopplung

Der Energiebedarf in Deutschland lässt sich grob in drei Sektoren unterteilen. Den Strom-, den Verkehrs- und den Wärmesektor.

Der Stromsektor verbraucht bereits 29% der Energie. Die hier verbrauchte Energie fällt auf Beleuchtung, Haushaltsgeräte oder beispielsweise Produktionsanlagen zurück.
Der Verkehrssektor benötigt 30% der Energie. Mit der zukünftigen Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird auch in diesem Sektor zunehmend auf Strom gesetzt werden.
Der größte Energieverbrauch fällt auf den Sektor Wärme mit 41% des Energiebedarfs. Auch in diesem Sektor wird seit einiger Zeit zunehmend auf Strom gesetzt werden.
Da Strom also zukünftig in allen Sektoren immer mehr zum Tragen kommen wird bedeutet das auch, dass die Sektoren in Zukunft nicht wie bisher streng getrennt zu betrachten sind. Mit Hilfe dieser Sektorkopplung ist es also möglich, in allen drei Sektoren mit erneuerbaren Energien zu arbeiten.

Gute Gründe für die Sektorkopplung:

  • Staatliche Förderung
  • Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird vom Staat gefördert
  • Unabhängigkeit vom Stromnetz
  • Durch die eigene Stromerzeugung sind Schwankungen des Strompreises nicht mehr relevant. Überschüssiger Strom kann gegen Vergütung eingespeist werden.
  • Prämien beim Kauf von Elektroautos
  • Noch bietet der Staat verschiedene Anreize zur Ausweitung der erneuerbaren Energien. So auch eine Prämie beim Kauf von Elektroautos.