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14.01.2015

Solarthermie Förderung macht Solaranlagen noch attraktiver

Wer sich jetzt entscheidet, profitiert nicht nur von günstigen Zinsen und staatlichen Zuschüssen, sondern auch von merklichen Einspareffekten.


Solarthermie Förderung macht Solaranlage noch attraktiver.

Die Solarthermie Förderung durch die „BAFA Solarförderung“ und die „KfW Förderung Heizung“ macht die Anschaffung einer Solaranlage mit Heizungsunterstützung noch attraktiver. Wer sich jetzt entscheidet, profitiert nicht nur von günstigen Zinsen und staatlichen Zuschüssen, sondern auch von merklichen Einspareffekten. Denn eine Solaranlage kann die Kosten für die Heizung um bis zu 50 Prozent und die für die Warmwasserbereitung um bis zu 70 Prozent senken.

 

BAFA Förderung Solarthermie

Das interessanteste Programm für die Förderung von Solaranlagen ist das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt, kurz MAP. Bewilligt werden die Zuschüsse von der BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die BAFA fördert über das MAP solarthermische Anlagen für die verschiedensten Anwendungsbereiche, u. a. zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung, zur Bereitstellung von Prozesswärme sowie Solarthermieanlagen für Wärmenetze.

 

 

Diese Förderungen gelten ausschließlich für Gebäude, für die vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt wurde und vor diesem Datum bereits eine Heizungsanlage vorhanden war. (Solarthermieanlagen für Neubauten oder solche, die ausschließlich zur Warmwasserbereitung genutzt werden, können aber durch das Innovationsförderungsprogramm gefördert werden.)

 

 

Zur Antragsstellung berechtigt sind Privatpersonen aber auch kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände sowie Kommunen selbst oder gemeinnützige Organisationen, wie z. B. eingetragene Vereine. Diese können den Antrag noch 6 Monate nach der Inbetriebnahme der Anlage einreichen. Kleine oder mittlere Unternehmen, Freiberufler sowie andere wirtschaftlich ausgelegte Unternehmen müssen allerdings den Antrag stellen, bevor sie mit dem Vorhaben beginnen. Ganz wichtig: Gefördert werden nur Kollektoren und Solaranlagen, die entsprechende Effizienzkriterien erfüllen und von der BAFA als „förderfähig“ eingestuft werden. Übrigens: Alle Kollektoren von CitrinSolar werden von der BAFA als „förderfähig“ bewertet.

 

 

Erstinstallationen bis 40 m² fördert das Amt mit 90 Euro pro m² Bruttokollektorfläche. Solaranlagen mit Flachkollektoren werden ab einer Fläche von 9 m² und einem Wärmespeichervolumen von 40 Litern je Quadratmeter bezuschusst. Ab dieser Größe beträgt der Mindestzuschuss 1.500 Euro. Geht die Kollektorfläche über 40 m² hinaus, halbiert sich die Förderung für jeden weiteren Quadratmeter auf 45 Euro. Zu beachten ist noch, dass die Anlage sowohl Warmwasserbereitung als auch Heizung unterstützen muss. Zudem werden Speichervolumina von mindestens 100 Litern pro Quadratmeter Kollektorfläche gefordert.

 

 

Die Anlagen werden zusätzlich zur oben genannten Basisförderung noch mit zusätzlichen Boni gefördert. Die Wichtigsten in Kürze:

 

Kesseltauschbonus

Wird gleichzeitig mit der Installation der Solarthermieanlage ein vorhandener konventioneller Öl- oder Gas-Kessel durch ein modernes Brennwertgerät ersetzt, legt der Staat noch 500 Euro dazu.

 

Regenerativer Kombinationsbonus

Wenn gleichzeitig eine förderfähige Wärmepumpe oder Biomasseanlage installiert wird, erhält der Antragsteller zusätzliche 500 Euro.

 

Effizienzbonus

Der Effizienzbonus steht Antragstellern zu, die eine Solarthermieanlage in einem besonders effizient gedämmten Haus errichten. Der Effizienzbonus beträgt 50 Prozent der Basisförderung.

 

Bonus für besonders effiziente Solarkollektorpumpen

Zudem bezuschusst der Staat auch den Einbau von hocheffizienten Solarkollektorpumpen mit einem Bonus von 50 Euro pro Pumpe.

 

Wärmenetzbonus

Wird die Solaranlage an ein Wärmenetz angeschlossen, das außerhalb des Gebäudes des Antragstellers liegt, bringt der Wärmenetzbonus weitere 500 Euro.

Alle oben genannten Förderungen gelten nur für Gebäude, deren altes Heizsystem bereits vor 2009 installiert wurde und für Anlagen die sowohl die Warmwasserbereitung als auch die Raumheizung unterstützen.

 

Das Innovationsförderungsprogramm der BAFA

Solarthermie-Anlagen für größere Neubauten und Anlagen für Solarwärme, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen, werden über das Innovationsförderungsprogramm der BAFA staatlich unterstützt. Gefördert werden Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten oder Nichtwohngebäude mit mindestens 500 m² Nutzfläche. Durch eine Systemsimulation muss ein berechneter Kollektorwärmeertrag von mindestens 300 kWh(m²a) nachgewiesen werden. Bei Solarthermieanlagen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen, erhöht sich die Anforderung an den Kollektorertrag auf 350 kWh(m²a).

Ganz wichtig: Der Antrag auf Innovationsförderung muss unbedingt gestellt werden, bevor die ersten Lieferungs- oder Leistungsverträge für das Projekt abgeschlossen werden.

 

Prozesswärme Förderung

Im Rahmen des Investitionsförderungsprogramms werden auch Solarthermieanlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme mit einer maximalen Bruttokollektorfläche von 1000 m² gefördert. Bis zu 50 Prozent der Nettoinvestitionskosten schießt der Staat in einem solchen Fall zu.

 

Die Solarförderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Neben der BAFA unterstützt auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) solarthermische Anlagen mit zinsgünstigen Krediten zur Wohnraummodernisierung und Energieeinsparung. Mit dem Programm 151 werden alle Maßnahmen gefördert, die zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen, unter anderem auch durch die Installation einer Solarthermie-Anlage.

Gefördert werden alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen. Neben einem sehr günstigen Zins können Antragssteller auch einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 13.125 Euro erhalten. Privatpersonen können alternativ auch ein reines Zuschussprogramm (Programm 430) wählen. Jede Wohneinheit kann dann mit bis zu 18.750 Euro bezuschusst werden. Gefördert werden Gebäude, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1.1.1995 gestellt wurde.

 

Mit dem Programm 167 „Energieeffizient sanieren – Ergänzungskredit“ bietet die KfW zudem günstige Kredite für den Austausch von Heizungsanlagen, die vor dem 1.1.2009 installiert wurden. Gefördert wird der Einbau einer thermischen Solaranlage mit einer Bruttokollektorfläche von maximal 40 m², die ausschließliche der Trinkwasserbereitung dient oder eine Heizungsanlage, die Solarthermie und fossile Energieträger kombiniert.